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Was ist Datenschutz?

Datensicherheit ist ein in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstandener Begriff, der in gewisser Hinsicht anders definiert und interpretiert wird. Je nach Betrachtungsweise wird Datensicherheit verstanden als Sicherheit vor missbräuchlicher Datenverarbeitung, Sicherheit des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung, Sicherheit des Persönlichkeitsrechts im Zuge der Datenverarbeitung und gleichfalls Sicherheit des Privatbereichs. Datensicherheit wird meistens als Recht verstanden, dass jeglicher Mensch grundsätzlich automatisch darüber entscheiden darf, wem wann welche seiner persönlichen Fakten gespannt sein sollen. Der Wesenskern eines solchen Datenschutzrechts besteht hierbei darin, dass die Machtungleichheit nebst Institutionen und Einzelpersonen unter Bedingungen gestellt werden kann. Der Datensicherheit soll der in der zunehmend digitalen und angebundenen Informationsgesellschaft bestehenden Entwicklung zum sogenannten gläsernen Personen, dem Ausufern staatlicher Überwachungsmaßnahmen (Überwachungsstaat) und der Entstehung von Datenmonopolen von Privatunternehmen entgegenwirken.

Antrag auf Auskunft nach § 34 BDSG (Muster)

Wollen Sie eine nach § 34 BDSG gewährte Auskunft beantragen? Unser Muster, das wir Ihnen im Folgenden zur Auswahl stellen, können Sie bspw. nutzen, um sich eine Schufa-Selbstauskunft erteilen zu lassen. Dies lässt sich sowie auf zusätzliche Auskunfteien übertragen.

Grundsätzlich können Sie ein analog lautendes Schreiben ebenso an zusätzliche nichtöffentliche Stellen schicken. Es bedarf darauf folgend dennoch des Angleichs an die jeweilige Situation.

Gleiches gilt, wenn Sie eine Auskunft nach § 19 BDSG gegenüber einer öffentlichen Lokalität beantragen. Ändern Sie hierfür die Betreffzeile und passen Sie den unteren Teil an die betreffenden Umstände an (Wichtig binnen alledem: Wahrscheinlichkeitswerte bestimmen Behörden und Ämter nicht!).

Wichtig! Dieser Text bezieht sich auf die alte Fassung des Bundesdatenschutzgesetzes.

Auskunftsersuchender
[Name, Anschrift, Telefonnummer]

Anschrift der Auskunftei
[Bsp.:
SCHUFA Holding AG
Privatkunden ServiceCenter
Postfach 10 34 41
50474 Köln]

Antrag auf Auskunftserteilung nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit bitte ich um kostenlose Auskunft nach § 34 BDSG und die Übermittlung der folgenden Angaben:

  • alle bei Ihnen gespeicherten Daten zu meiner Person
  • die Herkunft der bei Ihnen zu mir gespeicherten Daten
  • den jeweiligen Zweck der Speicherung
  • alle Empfänger/Empfängerkategorien, an die zu mir gespeicherte Daten übermittelt wurden, sofern eine Übermittlung stattfand
  • all meine tagesaktuellen Wahrscheinlichkeitswerte inklusive der Angabe über die jeweils verwandten Datensätze, das Zustandekommen der einzelnen Wahrscheinlichkeitswerte sowie deren Bedeutung
  • alle Wahrscheinlichkeitswerte, die innerhalb der letzten zwölf Monate an Dritte übermittelt wurden inklusive Angabe der Empfänger.

Die geforderte Ausweiskopie füge ich bei. Da Sie jedoch zur Identifikation lediglich meinen Namen, die aktuelle Meldeanschrift sowie mein Geburtsdatum benötigen, wurden alle darüber hinausgehenden Angaben in dem Dokument geschwärzt.

Mit freundlichen Grüßen
[Auskunftsersuchender]

Die Empfänger verlangen oft einen Identitätsnachweis in Form des Personalsausweises oder Passes in Kopie.

Eigentlich benötigen diese jedoch nur den Namen, die Anschrift sowie das Geburtsdatum des Betroffenen zur Identifikation. Sie dürfen daher alle weiteren Angaben und auch das Foto schwärzen.

Tipps für den Datenschutz

Begleiten und früh sensibilisieren

Begleiten Eltern ihr Kind beim Surfen von Anfang an, können sie es altersgerecht für einen sorgsamen Umgang mit persönlichen Wissen sensibilisieren. Fördernd sind anschauliche Vergleiche: So wollen Kinder beispielsweise nicht, dass private Fakten in der Güte herumerzählt oder persönliche Fotos am Marktplatz ausgestellt werden. Angebote wie der Surfschein des World Wide World Wide WWW ABC beistehen unterdessen.

Über Kniffe beim Datendiebstahl aufklären

Datendiebstahl kann diverse Auswirkungen haben: Ungewollte Kontaktaufnahme, persönliche Beleidigungen Verleumdungen (Cyber-Mobbing) wie gleichermaßen die unerlaubte Weitergabe der Informationen und deren weitergehende kommerzielle Verwendung (Spam-E-Mails, Kettenbriefe etc.) oder gleichermaßen das besondere Ausspionieren von anderen Wissen mittels Phishing- und Pharming-E-Mails. Phishing ist der Versuch, über gefälschte Websites, E-Mails oder Kurznachrichten an persönliche Informationen eines Internet-Benutzers zu gelangen und hierdurch Identitätsdiebstahl zu begehen. Pharming ist eine Fortentwicklung des Pishing, wodurch Benutzer auf gefälschte Webseiten umgeleitet werden. Diese fordern oftmals sensible Fakten wie Kontodaten ebenso PIN oder TAN, um sich mit den betrügerisch erlangten Zugangsdaten Zugriff auf das Konto zu verschaffen. User sollten sich in solchen Fällen an die zuständige Verbraucherzentrale wenden.

Eigene Informationen und die anderer schützen

Generell gilt: Weniger ist mehr! Eltern sollten ihrem Kind empfehlen, tunlichts keine persönlichen Wissen wie den gesamten Namen, die Telefonnummer, Adresse oder das Geburtsdatum, nichtsdestotrotz ebenso Fotos, Spielfilme, Messenger-IDs, standortbezogene Wissen oder Passwörter zu veröffentlichen oder an alternative weiterzugeben. Dies gilt gleichwohl für das Datenmaterial anderer: Diese sind sowohl zu bewachen. Vor einer Veröffentlichung benötigt man allzeit das Einverständnis aller beteiligten Leute. Anderweitig drohen rechtliche Auswirkungen. Im Zweifelsfall sollte auf das Laden einer Applikation, die binnen der Anmeldung zu viele Legitimationen am Funktelefon einfordert und viele persönliche Informationen abfragt, entsagt werden.

Unpersönliche E-Mail-Adresse nutzen

Richten Eltern mit ihrem Kind eine E-Mail-Adresse ein, sollte jene nicht den gesamten Namen, an Stätte z.B. einen Spitznamen oder allgemeine Begrifflichkeiten enthalten, bspw. hallo123@internet.de. Es ist gleichermaßen ratsam, eine Anzahl von jener E-Mail-Adressen einzurichten. So kann für den Kontakt mit Verwandte und Freunden eine zusätzliche E-Mail-Adresse genutzt werden, als für die Anmeldung im World Wide Web.

Datenspuren vermeiden und verwischen

„Cookies“ lesen Wissen beim Surfen aus. Darunter die IP-Adresse, Datum, Uhrzeit, woher Anwender geografisch kommen, welche Seiten sie besucht haben und besuchen. Sie leichter machen viele Male die Navigation, können nichtsdestominder gleichermaßen an Dritte weitergegeben werden. Cookies ebendarum allein temporär erlauben und von Zeit zu Zeit entfernen oder im Browser Alternative „Cookies nach Beenden der Sitzung löschen“ wählen. Wer verhindern möchte, dass übrige nachvollziehen, welche Seiten man besucht hat, muss außerdem die im Cache gespeicherten Seiten entfernen. Die häufigsten Browser lassen sich auf diese Weise oder auf diese Weise voreinstellen, dass sie abgerufene Seiten nicht im Entferntesten erst im Cache auf der lokalen Festplatte abspeichern. Zeitgleich kann man festlegen, ob der Prozess gesichert wird oder nach jedem abgeschlossenen Besuch verschwindet.

Clouddienste exakt prüfen

Angebote wie „GDrive“ oder „Dropbox“ bieten Usern virtuellen Speicherplatz an, hiermit sie jederzeit durch Internet auf ihre Fakten zugreifen können. Oftmals befinden sich jene Speicher auf vielerlei Servern ebenfalls extern der Europäischen Union um das Themenfeld die Welt verteilt. Dort können diverse Datenschutzgesetze gelten und das europäische Datenschutzniveau, welches spätestens ab dem 25. Mai 2018 vollharmonisierten europäischen Datensicherheit verlangt, kann aus diesem Grund nicht gewährleistet werden. Deshalb sollten Eltern sich exakt über die Geschäfts- und Datenschutzbedingungen einzelner Lieferanten benachrichtigen und schaffbare Gefahrsituationen mit den Vorteilen akkurat beurteilen.

Suchprofile deaktivieren

Suchmaschinen festhalten oftmals die Suchanfragen und entwickeln hieraus ein Suchprofil. Aus diesem Grund sollten User dieses „Tracking“ abstellen oder Suchalgorhithmen verwenden, die generell keine persönlichen Fakten sammeln. Für Kinder empfehlen sich bereits bloß altersgerechte und werbefreie Kindersuchmaschinen.

Sicheres Passwort wählen

Eltern können ihrem Kind genauso währenddessen beistehen, ein sicheres Passwort zu entwickeln. Das sollte wenn irgend denkbar lang sein, keinerlei Bezug zu persönlichen Informationen enthalten und am förderlichsten aus einem Mix aus Klein- und Großbuchstaben, Zahlen sowohl Sonderzeichen bestehen. Hiermit man sich das Passwort okay merken kann, ist es hilfreich, es aus einem Satz abzuleiten: Aus „99 Luftballons auf ihrem Weg zum Horizont!“ wird auf diese Weise exemplarisch „99LaiWzH!“. Derweil ist es essentiell, Passwörter nirgends zu abspeichern oder in der Online-Kommunikation preiszugeben, lediglich für jeweils ein Account zu verwenden und in den meisten Fällen zu ändern.

Verweise:

  • https://www.datenschutz.org/19-34-bdsg/
  • https://www.schau-hin.info/informieren/extrathemen/datenschutz.html
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutz

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